Chili – Mehr als nur ein Gewürz

Chili – Mehr als nur ein Gewürz

Wenn wir an Chilis denken, wird uns automatisch warm. Denn die Chilischoten sind bekannt für ihre Schärfe.

Doch die Chili kann mehr als würzen! Etwa unsere Stimmung heben, Pfunde schmelzen lassen und uns auch vor Krankheiten schützen.

Die Wissenschaft beschäftigt sich seit einigen Jahren mit den positiven Nebenwirkungen der Chili und hat einige interessante Entdeckungen gemacht.

Die Schoten aus der Familie der Nachtschattengewächse hat Ihren Ursprung in der uns bekannten Paprika, und wurde durch spezielle Züchtungen schärfer und kleiner. Das heißt mit anderen Worten: Eine Chili ohne Capsaicin (das für die Schärfe verantwortlich ist) ist eine Gemüsepaprika.

Chili rot
Chili und Gesundheit

Die Chili in der Medizin

Dem Capsaicin werden nachweislich positive Gesundheitseffekte zugeschrieben. Unbestritten ist die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung des Schafmachers. Bei chronischen Entzündungskrankheiten, wie etwa Arthritis, hilft Chili. Denken Sie an Salben die bei Muskelverspannungen helfen und Wärme erzeugen – der Wirkstoff kommt aus der Chilipflanze.

Auch beim Abnehmen hilft die Chilischote. Capsaicin vermindert das Hungergefühl und regt den Energieverbrauch an!

Capsaicin hat dazu krebshemmendes Potential, das gezielt auf erkrankte Zellen wirkt. Wissenschaftler erklären damit auch die Tatsache, daß in Ländern wo traditionell viel Chili gegessen wird, wie etwa Mexico oder Indien, die Krebsrate niedriger ist als in anderen Ländern.

Da der “Scharfmacher” Capsaicin auch zur Senkung des “bösen” Cholesterin (LDL) beiträgt sind Arterienverstopfungen geringer und das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfall ist bei “Chiliessern” geringer als im Durchschnitt der Bevölkerung.

 

Die schärfste Chili der Welt

In South Carolina wurde vom Chili Züchter Ed Currie von der PuckerButt Pepper Company die Sorte Carolina Reaper gezüchtet. Diese Chili mit den fast tödlichen 1,569.300 Scoville-Einheiten hält seit November 2013 den Weltrekord der schärfsten Chili-Sorte der Welt.

Die Sorte eignet sich nicht zum pur Essen, jedoch findet sie Verwendung in der Herstellung von Soßen, wird getrocknet und gemahlen.

Die Schärfegrade der Chilis werden in Scoville Einheiten angegeben. Als Unmenschlich werden Schärfen von mehr als 200.000 Einheiten genannt. Einige Exemplare der Carolina Reaper schafften sogar 2,2 Millionen Scoville.

Die mildeste Chilisorte ist mit 0 Scoville – die Gemüsepaprika.

Carolina Reaper
Chili con Carne

Die Chili in der Küche

Chili con Carne – ein Mexikanisches Nationalgericht! Jeder kennt es und viele lieben es! Undenkbar ohne Chilischoten.

Aber auch in vielen Gewürzen steckt eine Prise, oder mehr, zum Beispiel in der Tabasco-Flasche!

Chili wird immer öfter zum Kochen verwendet, doch was tun wenn es einmal wirklich zu scharf ist? Auf keinen Fall Wasser, denn Wasser verstärkt die Schärfe auf der Zunge. Wenn Sie vom zu scharfen Chilitopf gekostet haben helfen nur zwei Dinge wirklich effektiv – Fett und Alkohol! Also entweder Butterschmalz auf die Zunge, oder besser einen Tequila, der ja ohnehin besser passen würde.

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Author: MikedaMuehle

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